Stiftung

Nach fast 30 Jahren wird die DZ BANK Kunstsammlung in die Obhut einer eigens dafür gegründeten Stiftung gegeben, die der wachsenden Bedeutung der Kunstsammlung Rechnung trägt. Somit übernimmt von nun an die Kunststiftung DZ BANK die Aufgabe, Kunst und Kultur der Öffentlichkeit in Ausstellungen und Veranstaltungen zugänglich zu machen.

In Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen wird die wechselseitige Vernetzung und Kommunikation fortgesetzt und erweitert, was als ein wesentlicher Pfeiler der Stiftung zu verstehen ist. Dabei steht sowohl die kontinuierliche Förderung junger Künstlerinnen und Künstler im Zentrum der Tätigkeit als auch die Vermittlung etablierter Positionen.

Weitere Bestandteile sind die wissenschaftliche Reflexion und der interdisziplinäre Austausch. Diese finden im Rahmen von Ausstellungen, Symposien, Vorträgen und Gesprächsreihen sowie in Zusammenarbeit mit internationalen Kulturschaffenden und Hochschulen statt.

Ein fundamentaler Baustein bleibt das vielfältige Vermittlungsprogramm aus Kunstführungen für alle Altersklassen, Kinderworkshops, Fortbildungen für Lehrende, Angebote für Studierende sowie Kooperationen mit Hochschullehrinnen und Hochschullehrern.

In ihrem eigenen großzügigen Ausstellungsraum zeigt die Kunststiftung DZ BANK den umfangreichen Bestand im musealen Rahmen mit jährlich drei wechselnden Ausstellungen. Diese werden von Publikationen und einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet.

Sammlung

Die Kunstsammlung der DZ BANK AG wurde 1993 gegründet. Mit über 10.000 Werken von nahezu 1.100 internationalen Künstlerinnen und Künstlern zählt sie zu einer der größten Sammlungen ihrer Art. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf fotografischen Ausdrucksformen von 1945 bis zur Gegenwart. Dabei besteht ein wichtiges Anliegen der Sammlungstätigkeit darin, die Fotografie als ein genuin künstlerisches Medium in ihrer Vielfalt zu präsentieren und zu befragen.

Unser besonderes Interesse gilt Künstlerinnen und Künstlern, die die Grenzen der Fotografie im Hinblick auf klassische Gattungen wie Zeichnung, Malerei, Installation und Bewegtbild neu definieren. So finden fotografische Techniken von der Camera obscura bis zur digitalen Bildgenerierung, vom Abbild bis zu installativen Projekten Einzug in die Sammlung. Als wichtige Impulsgeberin für die erweiterte Definition des fotografischen Ausdrucks seit den 1960er Jahren gilt die Konzeptkunst, die die klassischen Gattungsgrenzen grundsätzlich infrage stellt und dadurch eine Neuausrichtung unserer Wahrnehmung ermöglicht.

Etwa 1.500 Werke der Kunstsammlung aus demselben Zeitraum zählen im klassischen Sinne zu den Gattungen Malerei, Skulptur und Grafik. Sie fügen sich inhaltlich in die Sammlung künstlerischer Fotografie ein.



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