9. Februar bis 19. Mai 2023
Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt.
Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der Sammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.
Gezeigt werden Werke von Rosa Barba, Johannes Brus, Marsha Cottrell, Jan Dibbets, Katarína Dubovská, Jan Paul Evers, BKH Gutmann, Raphael Hefti, Karl Martin Holzhäuser, Timo Kahlen, Imi Knoebel, Sandra Kranich, Robert Longo, Anja Manfredi, Peter Miller, Floris M. Neusüss, Helena Petersen, Thomas Ruff, Adrian Sauer und James Turrell.